DIN-Verschleißprüfungsanalyse für Einzelräder

In industriellen Anwendungen ist die Verschleißfestigkeit von Rollenwerkstoffen ein entscheidender Indikator für deren Qualität und Eignung. Daher werden DIN-Verschleißprüfungen häufig eingesetzt, um das Abriebverhalten von Rollenwerkstoffen unter spezifischen Bedingungen quantitativ zu bewerten. Ziel dieses Beitrags ist es, Zweck, Prinzip, Durchführung und Ergebnisanalyse der DIN-Verschleißprüfung von Einzelradwerkstoffen darzustellen.

Bildnummer 9581

I. Testzweck

Der DIN-Verschleißtest simuliert den Verschleißprozess von Rollenmaterialien im praktischen Einsatz und bewertet Oberflächenverschleiß, Gewichts- und Volumenverlust sowie Verschleißdicke des Prüfmaterials durch Reibung über eine bestimmte Strecke. Durch den Vergleich mit Standardgummi lässt sich die Verschleißfestigkeit des Materials anschaulicher beurteilen und liefert eine wissenschaftliche Grundlage für Produktentwicklung und Materialauswahl.

Testprinzip

Der DIN-Abriebtest wird mit einem Rollenreibungs- und Verschleißprüfgerät durchgeführt. Bei vorgegebenem Anpressdruck und definierter Kontaktfläche wird die Probe fest gegen eine mit Schleifpapier bestückte Trommel gepresst und seitlich entlang dieser bewegt. Diese Bewegung führt zu Abrieb an einem Ende der zylindrischen Probe. Durch Messung der Massenänderung der Probe vor und nach dem Test und deren Kombination mit der Probendichte lässt sich der volumetrische Abrieb berechnen.

Testablauf

1. Probenvorbereitung: Schneiden Sie mit einem Bohrer drei repräsentative Proben aus, um sicherzustellen, dass Größe und Form der Proben den Testanforderungen entsprechen.

Bild 1589

2. Vormessung der MasseDie Masse jeder Probe wird vor der Prüfung mit einem elektronischen Hydrometer genau gemessen und die Daten werden aufgezeichnet.

Bildnummer 11354

3. TestaufbauBringen Sie das Schleifpapierpaket auf der Oberfläche der Trommel an und justieren Sie die Prüfvorrichtung so, dass der Kontaktdruck und die Kontaktfläche der Probe mit der Trommel den Prüfanforderungen entsprechen.

4. Starten des TestsDie Probe wird auf die Trommel gelegt und das Prüfgerät aktiviert. Während des Tests bewegt sich die Probe seitlich entlang der Trommel und erzeugt dabei Abrieb. Falls die Probe den Test nicht vollständig absolvieren kann, besteht die Möglichkeit, den Test nur teilweise durchzuführen.

Bild 987

5. Massenmessung nach dem TestWenn die Probe den vollständigen (oder zweiten halben) Test durchlaufen hat, wird ihre Masse erneut mit einem elektronischen Hydrometer gemessen und die Daten werden aufgezeichnet.

IV. Analyse der Ergebnisse

Anhand der Massendaten vor und nach dem Test lässt sich der Massenverlust der Probe berechnen. In Verbindung mit der Dichte der Probe wird anschließend der volumetrische Verschleiß ermittelt. Durch Vergleich der Testergebnisse mit Standardgummi kann die Abriebfestigkeit des Rollenmaterials beurteilt werden. Ein geringer Massenverlust und ein geringer volumetrischer Verschleiß der Probe deuten auf eine gute Abriebfestigkeit hin; andernfalls ist die Abriebfestigkeit gering.

Darüber hinaus kann die Verschleißprüfung auch mit der Untersuchung des Oberflächenverschleißzustands der Probe kombiniert werden, um eine umfassende Analyse zu ermöglichen. Beispielsweise kann man beobachten, ob die Oberfläche der Probe deutliche Kratzer, Abrieb oder Abplatzungen aufweist, um die Verschleißfestigkeit des Materials weiter zu beurteilen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der DIN-Verschleißtest für Einzelradwerkstoffe eine effektive Methode zur Beurteilung der Verschleißfestigkeit von Lenkrollenwerkstoffen darstellt. Mithilfe dieses Tests können die Verschleißfestigkeitseigenschaften des Materials quantitativ erfasst werden, wodurch eine wissenschaftliche Grundlage für die Produktentwicklung und die Materialauswahl geschaffen wird.


Veröffentlichungsdatum: 21. November 2024